Schlafrituale: Wozu sollen die gut sein?!

Durch Schlafrituale hilfst du deinem Körper zur Ruhe zu kommen und mit dem Tag abzuschließen.

Viele schaffen das nicht und leiden unter Schlaflosigkeit, deswegen solltest du es wie in deiner Kindheit halten. Dort haben dir deine Eltern entweder etwas vorgelesen oder vorgesungen. Na gut, wenn die Gesangsstimme nicht vorhanden war, wurde auch vielleicht ein Hörspiel angehört.

Dabei ging es weniger um das Hören, Singen oder Lesen. Es ging um das regelmäßige Ausüben einer bestimmten Sache. So wird dem Körper signalisiert: “Es ist Schlafenszeit, Kollege. Also jetzt mal Ruhe hier!”.

Als Erwachsener hast du sicherlich gefühlt 1000 Aufgaben und Verpflichtungen am Tag, die du alle unter einen Hut bringen musst. Da kann es schwer werden mit dem Tag abzuschließen.

Doch zum Glück gibt es viele Mittel und Wege, damit fertig zu werden. Wo du diese Mittel und Wege findest? Du bist bei uns genau richtig! Lies einfach weiter. Hier werden Sie geholfen!

Schlafrituale – Worauf es ankommt

Das Wichtigste bei Schlafritualen ist die regelmäßige Wiederholung. Nur so kommt wirklich das volle Potenzial zur Entfaltung. Es gibt nicht das ultimative Schlafritual. Ein gutes Ritual sorgt dafür, das du zur Ruhe kommst und dich Wohl fühlst. Neben diesen zwei wichtigen Punkten sollte deine gewählte Schlafroutine dafür sorgen, dass du mit dem Tag abschließen kannst.

Ansonsten verfehlt es seinen Zweck. Denn wenn du mit dem Tag nicht abschließen kannst, bleibst du im Bett liegen und grübelst. Und genau das wollen wir vermeiden.

Kopf freibekommen mit Todo-Listen

Du liegst im Bett und denkst an die vielen Aufgaben, welche du nicht erledigt hast? Und die morgen auf dich noch warten? Sehr gut! Denn genau dagegen gibt es ein gutes Mittel.

Todo-Listen! Du schreibst dir deine 3 wichtigsten Aufgaben für den morgigen Tag auf und erledigst diese sofort. Wenn du abends deine wichtigsten Aufgaben auf einen Zettel schreibst, kannst du besser loslassen. Du musst dich selber nicht mehr unterbewusst daran erinnern, dass diese Aufgaben noch da sind.

Am nächsten Tag stehst du auf, schnappst dir den Zettel und weißt sofort, was zu tun ist.

Gewohnheiten etablieren

Damit du besser Einschlafen kannst, gibt es viele Möglichkeiten. In unserem Artikel zeigen wir dir viele Methoden wie du schneller einschlafen kannst (Verlinkung einfügen). In diesem Abschnitt will ich auf zwei Methoden eingehen. Doch neben den Methoden ist besonders eine Sache wichtig! Die regelmäßige Praktizierung dieser.

Das heißt, du solltest sie täglich Ausüben!

Regelmäßig schreiben

Deutlich hervorheben möchte ich das Schreiben. Nimm dir ein Notizbuch, welches du ab sofort nur dafür nutzt deine Gedanken zum Tag niederzuschreiben. Du kannst täglich die gleichen Fragen beantworten wie z.B.:

  • Was habe ich heute gutes getan?
  • Wofür bin ich dankbar?
  • Was beschäftigt mich?
  • Wie kann ich die Herausforderung lösen?
  • Was ist heute schönes passiert?

Oder du schreibst einfach runter, was dir gerade auf dem Herzen liegt und dich beschäftigt.

Regelmäßiges schreiben wird dir helfen mit dem Tag abzuschließen.

Lesen

Wenn die Gedanken umherschwirren und du eine innere Unruhe spürst, wird dir Lesen helfen. Mittlerweile ist bekannt das nur wenige Minuten Lesen am Tag den Stress merklich reduziert.

Am besten nimmst du ein Sachbuch oder einen Roman. Themen, die nichts mit deiner Arbeit zu tun haben, damit du einfach auf andere Gedanken kommst.

Anfangs wirst du merken wie deine Gedanken abschweifen und du über den Tag nachdenkst. Doch schon nach einigen Seiten wirst du voll und ganz im Thema sein.

Dann kannst du einfach weiterlesen bis deine Augen fast zufallen.

Nochmal an die frische Luft

Ein Spaziergang bringt nicht nur deinen Puls runter und schafft einen klaren Verstand. Nein, ein Spaziergang ist auch gut für die Gesundheit. Somit schlägst du mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Die frische Luft und die Bewegung werden dir helfen deine Gedanken zu sortieren und einen Schlussstrich unter den Tag zu ziehen.

Sicher kann es am Anfang schwer werden sich immer die Zeit dafür zu nehmen, aber sobald es einmal zur Routine geworden ist, wirst du dadurch nur mehr Energie haben.

Atemübungen zur Beruhigung

Der Atem kann uns beruhigen. Nicht, nur wenn du schlafen willst, sondern auch in Stresssituation. Wenn du deinen Atem kontrollierst, kontrollierst du dich.

Eine bekannte Methode ist die 4-7-8 Atemtechnik von Dr. Andrew Weil. Mit dieser Atemtechnik sollst du es in einer Minute schaffen einzuschlafen. Dabei ist es besonders wichtig die Zeitangaben einzuhalten.

Leg dich dafür am besten ins Bett und entspann dich schon mal.

Am Anfang solltest du einmal ruhig ausatmen und dich sammeln. Anschließend musst du 4 Sekunden lang durch die Nase einatmen. Danach hältst du für ganze 7 Sekunden deinen Atem an.

Dann atmest du ruhig und entspannt für 8 Sekunden durch den Mund aus. Die Zunge presst du dabei an deinen Gaumen, sodass die Luft zischend ausatmest.

Das Ganze wiederholst du nun 3 mal. Oder so wie es für dich am besten passt. Wenn du das Ganze 4 mal wiederholen willst, dann tu das.

Schlafrituale – Fazit

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass Schlafrituale gut funktionieren. Dabei geht es vor allem um das konsequente Ausüben dieser. Vielleicht bin ich bei dem Ganzen zu streng, aber ich lasse keine Ausnahme zu.

Ich schreibe und lese jeden Tag. Auch wenn es nur mal ein Satz ist, den ich niederschreibe oder nur eine Seite ist, die ich lese. Ich mache das jeden Tag und es funktioniert super. Du solltest für dich selber das passende Schlafritual finden und es eine Weile verfolgen. Es kann dir auf jeden Fall nicht schaden.

Titelbild © Unsplash.com – pimchu

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